Unser Kreiswahlprogramm

 

 

 

Frauen

Das gleichberechtigte gesellschaftliche Wirken von Frauen ist immer noch nicht Realität. Während im Niedriglohnsektor, bei den Teilzeitstellen und der unbezahlten Care–Arbeit der Anteil der Frauen überwiegt, dominieren Männer die Führungsebenen. Diese systematische Diskriminierung müssen wir aufbrechen.

Deshalb stehen wir GRÜNEN zu

  • einer Selbstverpflichtung des Kreistages, Verwaltungs- und Aufsichtsratsplätze paritätisch zu besetzen

  • einer dem Anteil an allen Beschäftigten entsprechenden Quote von Frauen in Führungspositionen beim Landkreis

  • dem Gleichbehandlungsgrundsatz „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“

  • der Sicherung von Stellen für hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte in den Gemeinden

  • der Stärkung des Kreisfrauenrats

  • der gendergerechten Budgetierung öffentlicher Ausgaben

  • einer Förderung der Beratung für Frauen, Männer und nicht-binäre Menschen
  • Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Frauenberatung_1-schnal-1-419x1024.jpg
    Foto © Stahl

    Gewaltschutz

    Die Corona-Pandemie hat unserer Gesellschaft noch deutlicher als zuvor aufgezeigt, wie häufig es zu häuslicher Gewalt kommt. Abhängigkeitsverhältnisse setzen die Opfer dabei zusätzlich unter Druck. Nicht selten sind die Täter*innen allerdings ebenfalls Opfer gewesen und spiegeln das in der Kindheit erlernte Verhalten wider. Neben dem akuten Opferschutz ist es uns deshalb wichtig, den Kreislauf häuslicher Gewalt zu durchbrechen.

    Wir GRÜNEN setzen uns daher ein für

    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist E1FvfqDXoAA4pSR-1024x1024.jpg

    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist gesetz-zu-dem-uebereinkommen-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen-frauen-istanbul-konvention.png
  • den Erhalt und die Weiterentwicklung des Frauenhauses und von Beratungsstellen, die von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern besonderen Schutz bieten

  • die konsequente Umsetzung der Istanbulkonvention, dargelegt in regelmäßigen Berichten der Verwaltung, sowie die Berücksichtigung von Erfahrungen bei der Ausgestaltung von Angeboten

  • das geplante Beratungs- und Gewaltschutz-Zentrum

  • den Ausbau des Projekts „Kinder als Zeuginnen häuslicher Gewalt“, insbesondere was Prävention angeht

  • für die Arbeit mit Täter*innen, mit dem Ziel der Verantwortungsübernahme und der Verhaltensänderung zur Prävention weiterer Opfer
  • Artikel kommentieren

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.