Elke Twesten MdL Bündnis 90/Die Grünen, freut sich über Geld für Gesund-Region!
Sieben lange Jahre hat es von der ersten Idee bis zur Umsetzung gedauert, heute ist es soweit – mit der Übergabe des Förderbescheides seitens des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am heutigen Mittwoch um 17.00 Uhr im Rathaussaal des Flecken Ottersberg geht eine lange Planungsphase zu Ende und die Bauherrengemeinschaft des landkreisübergreifenden Leuchtturmprojektes Gesundheitskompetenzzentrum in der Leader Gesundregion Wümme-Wieste-Niederung darf sich freuen: der Zuwendungsbescheid beläuft sich auf insgesamt rund 274.000 Euro für zwei Teilprojekte für die Idee einer ganzheitlichen Gesundheitstherapie – ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen, Physio- und auch KunsttherapeutInnen arbeiten mit vorwiegend alternativen Heilmethoden und bilden zusammen mit einer medizinischen Grundversorgung ein innovatives Gesundheitszentrum mit therapeutischen, rehabilitations- und gesundheitlich präventiven Angeboten und Dienstleistungen.
Entscheidend dabei, so auch die ursprüngliche Idee, die überregionale Ausrichtung und ein breites Angebot gesundheitlich ausgeprägter Infrastruktur in der Wümme-Wieste-Niederung, welches sich sowohl an die Menschen vor Ort richtet als auch die gesundheitsorientierte städtische Klientel ansprechen soll, „den Gesundheitsfaktor „Raus auf’s Land“, so Elke Twesten, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Scheeßel im Landkreis Rotenburg, „mit allen Facetten ganzheitlich für sich zu entdecken“. Belohnt wird damit eine Idee, die vor vielen Jahren schon im Rahmen der sogenannten ILEK-Projekte (Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte) in den beiden Landkreisen entwickelt worden ist.
Diese Konzepte sollen dazu beitragen, bisher örtlich angelegte Einzelmaßnahmen besser aufeinander abzustimmen und die gemeindeübergreifende Entwicklung der ländlichen Regionen zu stärken. Federführend ist dieses Projekt vom Verein Kunst und Therapie in Ottersberg entwickelt worden ist – eine Idee, die sich vor dem Hintergrund, dass es in Ottersberg und umzu bemerkenswert viele Menschen und Initiativen gibt, die bereit sind, ihre Kompetenz für ein Gesundheitszentrum einzubringen, geradezu angeboten hat, um die besonderen Entwicklungschancen ländlicher Räume herauszuarbeiten und einem breiten überregionalem Publikum anzubieten. „Ich wünsche dem Projekt schon jetzt den Zuspruch und mindestens genau die gleiche Energie, die seitens der IdeengeberInnen in dieses Vorhaben hineingesteckt worden ist und bin gespannt, welche positiven Auswirkungen damit für den Flecken Ottersberg einhergehen mögen“, so die Abgeordnete.